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Läufer schwören auf Original "Die 10 Meilen von Köln" mit Teilnehmerrekord
 
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27.07.2009 

 

Strahlend blauer Himmel, angenehme Temperaturen, ein fantastisches Rheinpanorama und isotonische Erfrischung. Was will Läufer mehr?
Der "10 Meilenlauf" in Köln ist nicht nur ein alter Klassiker mit Tradition, sondern glänzt aufgrund inhaltlicher Änderungen vor gut zwei Jahren immer mehr mit Qualität. Das wissen auch die Läuferinnen und Läufer zu schätzen und bescherten dem ausrichtenden ESV Grün-Weiß Gremberghoven unter der Leitung von Günter Müller bei guten Wetterverhältnissen einen neuen Teilnehmerrekord. Über 560 Finisher aller Laufwettbewerbe erreichten die Ziellinie, und das mitten in den Sommerferien. "Die machen das hier ganz toll", fasst der Teilnehmer Jürgen Dupont das Geschehen zusammen. Selbst der manchmal etwas streng anhauchende DLV-Wettkampfrichter Jürgen Meier lies es sich nicht nehmen, im Anschluss der Veranstaltung dem Organisationsteam sein Lob auszusprechen. Ebenfalls lobte er die Teilnehmer für ihre Sportlichkeit untereinander, wobei er auf das geduldige Warten der 10-Meilenläufer anspielte. Aufgrund eines etwas langsameren Läufers des 10km-Laufes viel für sie der Startschuss mit 13menütiger Verspätung. Dennoch wurde das Schlusslicht mit viel Anerkennung und Applaus empfangen.
 

... wer wird wohl schneller sein, der Läufer oder das Ausflugsschiff Moby Dick auf dem Rhein?

 
Power auf den Poller Wiesen, in diesem Jahr hat es irgendwie besonders viel Spaß gemacht. Bereits in den frühen Morgenstunden wird man von lockerer Jazz-Musik empfangen. "Ich kenne keinen Volkslauf, bei der eine Band live spielt", erklärt ein Produktvertreter staunend, der mit seinem Messestand schon viel rumgekommen ist. Dafür gab es von den Teilnehmern für die musikalische Unterhaltung auch viel Applaus. Die flachen Rundstrecken der einzelnen Wettbewerbe von 1km bis hin zu 10 Meilen liegen an den Poller Wiesen und somit unmittelbar am Rhein. Sie bieten den Teilnehmern somit einen attraktiven Landschaftslauf mit viel Abwechslung. Entlang an einem Campingplatz kann die Veranstaltung auch auf neugierige Zuschauer zählen. Lediglich die etwas ungewöhnliche Kilometerbeschilderung mit "10 Meilen" sorgt bei manchem Spaziergänger für Irritation. Das die amerikanische Längeneinheit über 16km misst, erzeugt aber auch bei Ihnen Respekt vor der Leistung der vorbeiziehenden Sportlern. Trotz der Anstrengungen, waren sie aber auch gut versorgt. Dank Sponsoren konnten die Teilnehmer nicht nur mit isotonischen Getränken von Carboo4you an der Strecke, sondern im Ziel auch mit der Produktpalette von Krombacher versorgt werden. Auch kam die Medaille im Ziel bei den Sportlern wieder gut an. Eine Auszeichnung, die bei vielen sicherlich einen guten Platz im heimischen Wohnzimmer finden wird.
 
Eine live spielende Jazz-Gruppe sorgt mit aktuellen Musiktiteln für gute Laune und Unterhaltung Im Zielbereich bekommt jeder Finisher eine Medaille überreicht.
 
Das größte Teilnehmerfeld fand sich neben dem 10km Lauf insbesondere beim 10-Meilen Lauf wieder. Hierbei befanden sich auch einige Doppelstarter wieder, die zuvor beim 5km-Lauf schon angetreten waren. Beim Hauptlauf machten Marc Fricke vom Non-Stop-Ultra Brakel (56:23 Minuten) und Silke Schäpers vom TV Refrath (1:05:43 Stunden) das Rennen. Auch ein altbekannter Düsseldorfer war mit am Start. Salvatore Di Dio vom LKD Düsseldorf erreichte mit 57:33 Minuten allerdings "nur" den dritten Platz.

Fazit: Seit einiger Zeit versuchen sich einige Veranstalter in der Kölner Region ebenfalls mit dem Angebot von Meilenläufen. Die Läuferinnen und Läufer schwören jedoch auf das "Original" des ESV Grün-Weiß Gremberghoven.







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Autor und Copyright: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln